Erfolgreiche Kommunikation in Unternehmen

Rahmenbedingungen

Um innerhalb eines Unternehmens erfolgreich miteinander kommunizieren zu können ist es hilfreich, sich der Komplexität von Kommunikation bewusst zu sein. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass das Gemeinte auch beim Gegenüber ankommt. Erfolgreiche Kommunikation stellt eine Herausforderung dar. Dabei ist Kommunikation niemals einseitig, es findet immer ein Dialog statt und meistens wird eine Rückmeldung verbaler oder nonverbaler Art gegeben.

Für die Unternehmens- und Personalentwicklung ist es zunächst wichtig, dass überhaupt ausreichend kommuniziert wird. Ein regelmäßiger Austausch der Mitarbeiter untereinander sowie zwischen Leitung und Angestellten schafft Transparenz und beugt Spekulationen und Gerüchten vor. Im Alltag sollten Bedingungen für einen schnellen, unbürokratischen und effektiven Informationsfluss geschaffen werden.

Die Führungskräfte müssen sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein, kritikfähig sein und Mitarbeiter sinnvoll fördern.

Grundlagen effizienter Kommunikation

Eine vertrauensvolle Basis ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Kommunikation. Hierbei sollte jeder Einzelne auf seine persönliche Glaubwürdigkeit und Authentizität achten. Auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Empathievermögen sind wichtige Faktoren, d.h. die eigene Kommunikationsform zu überprüfen und sich in Gesprächspartner hinein zu versetzen. Entscheidend ist die Sozialkompetenz – Möglichkeiten und Grenzen erkennen und lernen mit ihnen umzugehen. Das gilt für die eigenen ebenso wie für die der Anderen.

Effiziente Kommunikation erfordert Sorgfalt und Präzision. Sowohl Informationsmangel als auch Informationsflut gilt es zu vermeiden. Bedeutend ist, was beim Gesprächspartner ankommt. Um Missverständnissen vorzubeugen ist es sinnvoll, sich klar auszudrücken. Bei der verbalen Kommunikation spielen Tonfall, Betonung und Ausdruck eine Rolle. Wie etwas gesagt wird kann die Botschaft nachhaltig beeinflussen. Es sollte grundsätzlich versucht werden, positive Formulierungen zu finden. Statt zu fragen: „Was ist hierbei falsch gelaufen?“, kann gefragt werden: „Was lernen wir fürs nächste Mal daraus?“ Statt: „Ich hab jetzt keine Zeit.“, könnte man sagen: „Können wir in 15 Minuten sprechen?“.

Aktives Zuhören ist die Aufgabe des Informationsempfängers. Bei Unklarheiten sollte man nachfragen statt sich in eigene Interpretationen zu verrennen. In Konfliktsituationen ist ein neutraler Vermittler von Vorteil, denn häufig liegen die Ursachen hier nicht auf sachlicher, sondern auf persönlicher Ebene.
Verschiedene Situationen, wie Telefonate, Kaffeepausen oder Sitzungen, erfordern unterschiedliche Kommunikationsformen.
Elektronische Medien liefern besonders viel Raum für Missverständnisse und erfordern daher eine bewusste, kompetente Ausdrucksweise.

Ein funktionierender Informationsfluss und zufriedene Mitarbeiter sind Resultate erfolgreicher Kommunikation. Zufriedene Mitarbeiter bringen bessere Leistungen und verhelfen dem Unternehmen zu mehr Erfolg.

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